1 Jul 2026

GGL eröffnet offizielle Prüfung zu ADI Predictstreet und dessen Werbeaktivitäten im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026

Bild zur regulatorischen Überprüfung von ADI Predictstreet durch die GGL in Deutschland

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine formelle Untersuchung gegen ADI Predictstreet eingeleitet, den offiziellen Vorhersagemarkt-Partner von FIFA für die Weltmeisterschaft 2026, und prüft dabei ob die Sichtbarkeit von Werbung auf Spielfeldrandtafeln sowie in Übertragungen in Deutschland gegen geltendes Recht verstößt.

Die Behörde analysiert zugleich ob deutsche Nutzer auf die Plattform zugreifen können und ob dies als unerlaubtes Glücksspiel oder als illegale Werbung einzustufen ist, während die Vorbereitungen auf das Turnier im Juli 2026 laufen und internationale Sponsorenverträge zunehmend unter die Lupe genommen werden.

Hintergründe zur Partnerschaft und den Werbemaßnahmen

ADI Predictstreet tritt als offizieller Partner von FIFA auf und nutzt für die Weltmeisterschaft 2026 Markenplatzierungen an Spielfeldrändern sowie Integrationen in Sendungen, die auch in deutschen Medien ausgestrahlt werden, und diese Sichtbarkeit hat nun die Aufmerksamkeit der GGL auf sich gezogen.

Beobachter berichten dass die Behörde prüft inwieweit solche Werbeformen mit den Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags 2021 vereinbar sind, und Experten aus der Regulierungslandschaft stellen fest dass grenzüberschreitende Plattformen häufig in den Fokus rücken wenn sie ohne deutsche Lizenz agieren.

Regulatorische Rahmenbedingungen und laufende Untersuchung

Die GGL untersucht ob ADI Predictstreet als nicht lizenziertes Angebot Werbung betreibt die deutsche Verbraucher erreicht und ob dies gegen bestehende Verbote von Glücksspielwerbung ohne Zulassung verstößt, während die Behörde zugleich den Zugang für Nutzer aus Deutschland bewertet und mögliche Maßnahmen erwägt.

Vertreter der Behörde haben bestätigt dass die Prüfung sich auf die Sichtbarkeit in deutschen Medien sowie auf potenzielle Verstöße gegen Werbebeschränkungen konzentriert, und dies geschieht im Kontext wachsender Aufmerksamkeit für Vorhersagemärkte vor großen internationalen Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaft 2026.

Bild zur regulatorischen Überprüfung von ADI Predictstreet durch die GGL in Deutschland

Auswirkungen auf den deutschen Markt und internationale Partner

Die Untersuchung spiegelt einen breiteren Trend wider bei dem deutsche Behörden Offshore-Anbieter und deren Werbepartner genauer unter die Lupe nehmen, und dies betrifft insbesondere Sponsoring-Vereinbarungen mit großen Verbänden wie FIFA, die vor dem Turnier im Juli 2026 verstärkt in den Fokus geraten.

Behördenvertreter verweisen auf bestehende Regelungen die Werbung für nicht lizenzierte Angebote untersagen, und Beobachter aus der Branche stellen fest dass solche Prüfungen dazu dienen den Schutz deutscher Verbraucher vor unerlaubten Glücksspielangeboten zu gewährleisten während internationale Kooperationen weiter bestehen.

Reaktionen und weitere Entwicklungen

Die GGL hat angekündigt die Ergebnisse der Prüfung abzuwarten bevor weitere Schritte eingeleitet werden, und dies umfasst mögliche Anordnungen gegen die Werbeaktivitäten oder Einschränkungen des Zugangs für Nutzer aus Deutschland, während FIFA und ADI Predictstreet ihre Partnerschaft fortsetzen.

Experten aus der Glücksspielregulierung weisen darauf hin dass ähnliche Fälle in der Vergangenheit zu Anpassungen bei der Vermarktung geführt haben, und dies geschieht vor dem Hintergrund dass die Weltmeisterschaft 2026 als einer der größten Sportevents der kommenden Jahre gilt und damit verbundene Werbemaßnahmen erhöhte Aufmerksamkeit erfahren.

Zusammenfassung der aktuellen Lage

Die laufende Untersuchung der GGL gegen ADI Predictstreet steht im Zusammenhang mit der allgemeinen Regulierung von Vorhersagemärkten und grenzüberschreitenden Wettangeboten, und sie unterstreicht die Bemühungen deutscher Behörden den rechtlichen Rahmen vor der Weltmeisterschaft 2026 durchzusetzen. Die Prüfung konzentriert sich auf konkrete Werbeerscheinungen in Deutschland und mögliche Auswirkungen auf Verbraucher, während die beteiligten Parteien ihre Positionen darlegen und die Behörde weitere Erkenntnisse sammelt. GGL verfolgt damit einen etablierten Ansatz zur Überwachung internationaler Sponsoring-Aktivitäten in diesem Sektor.