26 Aug 2026
Glücksspiel-Survey setzt sich fort: Ergebnisse der Erhebung 2024 nun online einsehbar

Die langjährige Glücksspiel-Survey-Reihe zur Erfassung von Spielverhalten und Einstellungen in Deutschland hat nach einer Unterbrechung wieder begonnen und die Ausgabe für 2024 liegt nun der Öffentlichkeit vor, wobei die Daten unter gluecksspielsurvey.de abrufbar sind, während forsa die telefonische Befragung von 11.503 Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren durchgeführt hat und die Ergebnisse detaillierte Einblicke in stabile Raten problematischen Spielens liefern.
Hintergründe zur Wiederaufnahme der Erhebung
Frühere Regierungsstellen hatten die Serie eingestellt, doch der Branchenverband VDAI übernahm die Finanzierung, um die ursprüngliche Methodik und die durchgehende Zeitreihe zu erhalten, sodass die Kontinuität der Datenerhebung gewährleistet bleibt und Beobachter die Entwicklung von Glücksspielverhalten über Jahre hinweg nachvollziehen können, während eine Folgeumfrage für 2026 bereits in Auftrag gegeben wurde mit Ergebnissen, die für die Mitte des Jahres erwartet werden.
Die Umstellung auf private Finanzierung erfolgte nahtlos, da VDAI die notwendigen Mittel bereitstellte und dadurch die Vergleichbarkeit mit früheren Wellen sichergestellt wurde, was Forschern ermöglicht, Trends ohne methodische Brüche zu analysieren und jene Entwicklungen zu dokumentieren, die sich seit den vor 2020 durchgeführten Erhebungen ergeben haben.
Erhebungsmethode und Teilnehmerstruktur
Forsa führte die Befragung telefonisch durch und erreichte dabei eine Stichprobe von 11.503 Personen zwischen 16 und 70 Jahren, wobei die Auswahl repräsentativ für die deutsche Bevölkerung gestaltet wurde und die Fragen sowohl zum aktuellen Spielverhalten als auch zu Einstellungen gegenüber Glücksspielen reichten, sodass die gewonnenen Daten eine breite Basis für statistische Auswertungen bieten.
Die telefonische Methode ermöglichte es, auch Personen ohne Internetzugang einzubeziehen, was die Aussagekraft der Ergebnisse erhöht und gleichzeitig die Vergleichbarkeit mit früheren Erhebungen bewahrt, während die Altersspanne von 16 bis 70 Jahren gezielt jene Gruppen erfasst, die statistisch am stärksten am Glücksspiel teilnehmen oder potenziell betroffen sein könnten.

Wichtige Ergebnisse der Erhebung 2024
Die Daten für 2024 zeigen keine signifikante Veränderung bei den Raten problematischen Glücksspiels, die weiterhin bei etwa 0,3 bis 0,4 Prozent liegen, während mehr als 95 Prozent der Befragten als nicht problematisch oder als Nichtspieler eingestuft wurden und diese Stabilität über mehrere Erhebungsjahre hinweg dokumentiert wird.
Die Klassifizierung erfolgte anhand etablierter Screening-Instrumente, die in früheren Wellen der Survey-Reihe bereits Anwendung fanden, sodass direkte Vergleiche möglich sind und Forscher feststellen konnten, dass die Anteile problematischer Spieler konstant blieben, obwohl sich die Rahmenbedingungen des Marktes in den vergangenen Jahren verändert haben.
Verfügbarkeit der Daten und zukünftige Planung
Alle Ergebnisse der 2024er Erhebung stehen ab sofort unter gluecksspielsurvey.de zum Download bereit, wodurch Interessierte, Wissenschaftler und Behörden direkten Zugriff auf die Rohdaten und Auswertungen erhalten und die Möglichkeit haben, eigene Analysen durchzuführen, während die Kommissionierung der nächsten Welle für 2026 bereits erfolgt ist.
Die Veröffentlichung der Daten online erleichtert den Zugang erheblich und ersetzt frühere Berichtsformate, die oft nur eingeschränkt zugänglich waren, wobei die Erhaltung der Zeitreihe durch die Finanzierung des VDAI sicherstellt, dass auch künftige Erhebungen nahtlos anschließen können und langfristige Entwicklungen weiterhin beobachtet werden.
Schluss
Die Fortsetzung des Glücksspiel-Surveys durch private Förderung gewährleistet die Aufrechterhaltung einer wichtigen Datenquelle, deren Ergebnisse für 2024 stabile Verhältnisse bei problematischem Spielverhalten belegen und deren Fortführung bis 2026 bereits gesichert ist, sodass Beobachter auch in den kommenden Jahren auf vergleichbare Statistiken zurückgreifen können.